Modeligo Nationalschule Lernunterstützungsrichtlinie
Ziele des sonderpädagogischen Unterrichts (SET)
Das Ziel des sonderpädagogischen Unterrichts (Schulleiter) ist es, den Lehr- und Lernprozess so zu optimieren, dass Schüler mit Lernschwierigkeiten vor dem Verlassen der Grundschule ein angemessenes Niveau an Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz erreichen.
Ziele der Tochtergesellschaft
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Um diesen Schülern die Teilnahme am gesamten Lehrplan ihrer Klassenstufe zu ermöglichen
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Um bei diesen Schülern ein positives Selbstwertgefühl und eine positive Einstellung zu Schule und Lernen zu entwickeln
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Um diese Schüler zu befähigen, ihren Lernprozess selbstständig zu steuern und zu unabhängigen Lernern zu werden
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Um ergänzenden Unterricht und zusätzliche Unterstützung in Englisch und Mathematik anzubieten
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Um die Eltern in die Unterstützung des Lernprozesses ihrer Kinder einzubeziehen
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Um die Zusammenarbeit der Lehrkräfte bei der Umsetzung der schulweiten Richtlinien zur Lernförderung dieser Schüler zu fördern
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Um Frühförderprogramme einzurichten, die das Lernen verbessern und Lernschwierigkeiten vorbeugen bzw. sie verringern
Prinzipien
Effektive Lernprogramme basieren auf folgenden Prinzipien:
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Wirksame Schulkonzepte und Einbindung der Eltern
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Prävention von Schulversagen
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Intensive Frühförderung
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Gezielte Ressourcenbereitstellung für die bedürftigsten Schülerinnen und Schüler
Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter
Die Rolle der Lernunterstützung ist eine gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten – der Schulvorstand, Schulleiter, der Sonderpädagogen (SET), der Klassenlehrer, der Eltern und der Kinder. Es ist wichtig, dass sich alle an der Planung und Umsetzung unseres Schulplans zur Lernförderung beteiligen.
Rolle von Schulvorstand
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Die Entwicklung, Umsetzung und Überprüfung der Lernförderungsmaßnahmen innerhalb des definierten Clusters überwachen.
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Sicherstellen, dass dem Förderteam ausreichend Klassenräume und Lehrmaterialien zur Verfügung stehen.
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Einen sicheren Aufbewahrungsort für die Akten von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf bereitstellen.
Rolle von Schulleiter
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Übernahme der Gesamtverantwortung für die Entwicklung und Umsetzung der Schulrichtlinie zur Lernförderung/zum sonderpädagogischen Förderbedarf in Zusammenarbeit mit den anderen Schulen unseres Schulverbunds.
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Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Eltern bei der Entwicklung und Überwachung des Schulplans zur Lernförderung und zum sonderpädagogischen Förderbedarf.
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Überwachung der Schülerauswahl für den Förderunterricht, um sicherzustellen, dass dieser auf leistungsschwache Schüler ausgerichtet ist.
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Gemeinsam mit dem Förderteam die Koordination der Förder- und Sonderpädagogikdienste übernehmen.
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Mit Unterstützung des Förderteams die Umsetzung eines schulweiten Diagnose- und Screeningprogramms überwachen, um Schüler mit sehr geringen Leistungen/Lernschwierigkeiten zu identifizieren und zu priorisieren.
Lehrkräfte über verfügbare externe Diagnosedienste und die Vorgehensweise bei der Einleitung von Überweisungen informieren.
Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Lernförderung zu erweitern.
Rolle des Klassenlehrers
Der Klassenlehrer trägt die Hauptverantwortung für den Lernfortschritt aller Schüler seiner Klasse, einschließlich derjenigen, die für den Förderunterricht ausgewählt wurden. Bei der Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung des schulischen Lernförderungsplans sollte die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer Folgendes beachten:
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Unterrichtsprogramme umsetzen, die das Lernen aller Schüler optimieren und Lernschwierigkeiten weitestgehend vorbeugen.
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Die Schulrichtlinien zur Auswahl von Schülern für Förderunterricht in Englisch und Mathematik umsetzen. Dies erfolgt durch Beurteilung der Lehrkräfte sowie durch die Anwendung und Auswertung geeigneter Screening-Verfahren (Micra-T / Sigma-T / Profile / NRIT / EAL-Assessment / Dyslexie-Screening).
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Für jeden Schüler, der Förderunterricht erhält, gemeinsam mit der Förderlehrkraft ein individuelles Profil und einen individuellen Förderplan entwickeln. Dazu werden geeignete Lernziele festgelegt und der Unterricht so gestaltet, dass diese Ziele erreicht werden.
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Die Unterrichtsprogramme für jeden Schüler, der Förderunterricht erhält, an die vereinbarten Lernziele und Aktivitäten anpassen.
Empfohlene Vorgehensweisen für leistungsschwache Schüler
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Gruppenunterricht
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Präsentations- und Fragetechniken anpassen, um leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bestmöglich in den Unterricht einzubinden
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Förderung der mündlichen Sprachkompetenz im gesamten Lehrplan
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Zusätzliche Förderung der Schülerinnen und Schüler in den grundlegenden Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten
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Angemessene Lernziele setzen
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Lernaktivitäten und -materialien bereitstellen, die herausfordernd genug sind, aber gleichzeitig Erfolgserlebnisse und Fortschritte gewährleisten
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Fehleranalysen der Schülerarbeiten durchführen, um spezifische Schwierigkeiten zu identifizieren
Eine Schlüsselrolle für eine erfolgreiche Lernförderung spielt ein sehr hohes Maß an Beratung und Zusammenarbeit zwischen dem Klassenlehrer und dem Förderlehrer. Im Mittelpunkt dieser Beratung stehen die Entwicklung, Umsetzung und Überprüfung individueller Lernpläne/Lernziele.
Rolle des Sonderpädagogen
Zu den Aktivitäten des SET sollten folgende gehören:
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Unterstützung bei der Umsetzung vielfältiger schulweiter Strategien zur Förderung des frühen Lernens und zur Prävention von Lernschwierigkeiten
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Erstellung eines individuellen Profils und Lernprogramms für jeden Schüler, der in Absprache mit der Klassenlehrkraft und den Eltern für die Förderförderung ausgewählt wird
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Regelmäßige Treffen mit den Eltern jedes Schülers, der Förderunterricht erhält, um Ziele und Möglichkeiten der Unterstützung zu Hause zu besprechen und zu überprüfen
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Führen eines wöchentlichen Planungs- und Fortschrittsberichts oder eines gleichwertigen Dokuments für jeden einzelnen Schüler oder jede Gruppe von Schülern, die Förderunterricht erhalten
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Durchführung intensiver Frühförderprogramme und Erteilung von Förderunterricht in Englisch und Mathematik für Schüler der Unterstufe (Klassen 1 bis 2)
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Erteilung von Förderunterricht in Englisch und Mathematik für Schüler der Oberstufe mit geringen Leistungen
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Koordination der Umsetzung schulweiter Verfahren zur Auswahl von Schülern für Förderunterricht unter Einbeziehung von Lehrkräften und Eltern
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Beitrag zur Entwicklung der Lernpolitik auf Schul- und Verbundebene
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Beratung der Klassenlehrkräfte in Bereichen wie der individuellen Schülerbeurteilung und der Programmplanung sowie Ansätze zur Sprachentwicklung, zum Lesen, Schreiben und Rechnen für Schüler mit Lernschwierigkeiten
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Mitwirkung an schulischen Entscheidungen bezüglich der Anschaffung von Lernmaterialien, Büchern und anderen Ressourcen
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Koordination der sonderpädagogischen Förderung und Lernunterstützung an der Stammschule
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Zusammenarbeit mit externen Fachkräften wie Psychologen, Ergotherapeuten und Logopäden zur Organisation von Diagnostik und Fördermaßnahmen für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
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Führung einer Liste der Schüler, die zusätzlichen Unterricht und sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten
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Ressourcenplanung für den Bereich Sonderpädagogik
Interne Vorkehrung
Präventionsstrategien
Unsere Strategien zur Vorbeugung von Lernschwierigkeiten sind:
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Entwicklung abgestimmter Ansätze zur Sprachförderung und zum Unterrichten weiterer Aspekte von Englisch und Mathematik, um einen kontinuierlichen Lernfortschritt zwischen den Klassen zu gewährleisten.
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Zusätzliche Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in der Sprachentwicklung sowie in relevanten frühen Lese- und Rechenfertigkeiten.
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Durchführung eines Hausaufgabenprogramms in den frühen Schuljahren, das die mündlichen Sprachkenntnisse und die phonetischen Fähigkeiten der Kinder fördert, das gemeinsame Lesen mit ihnen unterstützt und ihre frühen mathematischen Fähigkeiten entwickelt.
Frühförderprogramme
Die Implementierung intensiver, frühkindlicher Förderprogramme in den ersten Grundschulklassen ist eine wirksame Antwort auf die Bedürfnisse leistungsschwacher Kinder. Diese Programme werden:
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Auf einer gemeinsamen Erfolgserwartung aller Beteiligten basieren
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Kleingruppen- oder Einzelunterricht einsetzen
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Starken Fokus auf mündlicher Sprachkompetenz und der Schaffung der Grundlage für sinnvolles Lesen legen
Phonemisches Bewusstsein fördern
Die Schüler/innen häufig zum angeleiteten lauten/stillen Lesen von Texten anregen und ihr Leseverständnis überprüfen
Die Vernetzung von Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben betonen
- Im Mathematikunterricht den Fokus auf Sprachentwicklung sowie die Vermittlung mathematischer Verfahren und Konzepte legen
Bewertung und Berichterstattung
Identifizierung und Auswahl von Schülern für den ergänzenden Unterricht
Die Priorisierung von Kindern, die Lernförderung erhalten, basiert auf einer Beurteilung:
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Vorschulklasse (Junior) – Zweite Klasse: Frühförderprogramme für leistungsschwache Schüler in Englisch oder Mathematik basierend auf den Beobachtungen und Empfehlungen der Klassenlehrer
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Schüler, deren Leistungen in standardisierten Leistungstests in Englisch und/oder Mathematik zwischen dem 10. und 12. Perzentil liegen
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Schüler, deren Leistungen in standardisierten Leistungstests in Englisch und/oder Mathematik unter dem 20. Perzentil liegen
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Schüler, deren Standardwert um 15 oder mehr abweicht oder die nach Einschätzung ihrer Lehrkraft in einem bestimmten Bereich des Lehrplans Unterstützung benötigen
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Maßnahmen zur Bereitstellung von zusätzlichem Unterricht für Schüler der Oberstufe mit sehr geringen Leistungen – Priorität haben Schüler mit den niedrigsten Leistungen in vereinbarten standardisierten Tests
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Die Bereitstellung von regelmäßigem, intensivem Zusatzunterricht für die Unterstufe unserer Schule hat Priorität
Fortschrittsüberwachung
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Kontinuierliche, strukturierte Beobachtung und Beurteilung der Sprach-, Lese- und Rechenkompetenzen der Schüler in den ersten Klassen, um mögliche Lernschwierigkeiten frühzeitig durch die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer zu erkennen.
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Formative Tests und Beobachtung der Arbeit durch die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer.
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Umsetzung der Schulrichtlinien zur Auswahl von Schülern für Förderunterricht in Englisch und Mathematik durch die jährliche Durchführung und Auswertung geeigneter Screening-Verfahren (Micra-T, Drumcondra Reading Test, Sigma-T, Profile und Bewertungsskalen) im Mai.
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Standardisierte und diagnostische Tests durch SET.
Dokumentation: Jedes Kind hat eine Akte (digital oder in Papierform), in der Testergebnisse und Beurteilungen sicher aufbewahrt werden.
Kommunikation mit den Eltern
Eine effektive Kommunikation mit den Eltern ist für den Erfolg eines Lernförderprogramms von entscheidender Bedeutung:
- Erläuterung von Zweck und Ablauf des schulischen Leseförderprogramms
- Gemeinsames Lesen – Kinder zum Lesen motivieren
- Förderung der mündlichen Sprachkompetenz durch Gespräche
- Schaffung einer förderlichen Lernumgebung zu Hause
- Auswahl von Büchern, die Kinder interessieren
- Förderung des logischen Denkens und der Problemlösungsfähigkeit
- Zählen, Messen und andere Aktivitäten mit Zahlen
Klassenlehrer
Sobald ein Schüler aufgrund mangelnder Leistungen in den Fokus der Schule gerückt ist, sollte der Klassenlehrer Folgendes tun:
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Nehmen Sie Kontakt mit den Eltern auf, um sie über die Situation zu informieren und ihre Meinung zur schulischen Leistung des Kindes einzuholen.
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Holen Sie die Zustimmung der Eltern zur Durchführung einer diagnostischen Abklärung ein, die gegebenenfalls zu Förderunterricht führen kann.
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Wenn ein Kind für Förderunterricht ausgewählt wird, müssen die Eltern die Teilnahme schriftlich annehmen oder ablehnen.
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Weisen Sie darauf hin, dass im Anschluss an die diagnostische Abklärung und vor Beginn des Förderunterrichts ein Gespräch zwischen der Förderlehrkraft und den Eltern stattfindet.
Das SET
Der SET-Lehrer sollte:
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Treffen mit den Eltern aller Schüler, die für eine diagnostische Abklärung ausgewählt wurden.
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Treffen zur Besprechung der Ergebnisse der Abklärungen, der Lernziele im individuellen Profil und Förderplan des Kindes sowie der Möglichkeiten zur Unterstützung der Zielerreichung.
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Treffen mit den Eltern am Ende jedes Schulhalbjahres. Falls die Förderförderung fortgesetzt werden soll, werden die überarbeiteten Lernziele und Aktivitäten für den Schüler besprochen.
Ein weiteres Treffen am Ende jedes Schulhalbjahres, wenn die Ziele erreicht wurden, der Schüler in der Abklärung über dem in den Kriterien für die Förderförderung festgelegten Perzentil liegt und die Förderförderung eingestellt werden soll.
Überwachung und Überprüfung
Diese Richtlinie wird regelmäßig im Einklang mit Änderungen der Gesetzgebung, den DES-Richtlinien und den Bedürfnissen der Schulen überprüft.
Diese Richtlinie wurde im Februar 2023 von der Schulvorstand ratifiziert.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Sr. Veronica Casey
