Modeligo Nationalschule Bewertungsrichtlinie
Begründung der Politik
Kern der Strategie ist, dass alle Kinder in der Schule Erfolgserlebnisse haben sollen. Diese Richtlinie zielt darauf ab, Kinder mit möglichen Lernschwierigkeiten so früh wie möglich zu identifizieren und eine schulweite Reaktion auf ihre Bedürfnisse einzuleiten. Eine effektive Bewertungsstrategie ist für dieses Kernziel von zentraler Bedeutung.
Bezug zum Schulethos
Die Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz hinsichtlich der Bildung und Entwicklung jedes einzelnen Kindes sowie der Verbesserung der Lehrprozesse. Eine effektive Beurteilungsstrategie identifiziert frühzeitige Interventionen, die notwendig sind, um relative Erfolge, gesteigertes Selbstvertrauen und ein erhöhtes Selbstwertgefühl zu gewährleisten.
Ziele und Vorgaben
Das Hauptziel dieser Richtlinie ist die Unterstützung der Grundsätze der Lernstandsbeurteilung und der Lernförderung durch Beurteilung...
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die Verbesserung des Lernens der Schüler ermöglichen
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ein Verfahren zur Überwachung der Zielerreichung erstellen
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Lernprozesse verfolgen, die die langfristige und kurzfristige Planung der Lehrkräfte unterstützen
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die Beurteilungsverfahren auf Schulebene zu koordinieren und Eltern und Schüler in die Ermittlung von Stärken und Schwächen einzubeziehen.
Prinzipien
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Der Zweck der Leistungsbeurteilung wird sorgfältig durchdacht, wobei vielfältige Methoden zum Einsatz kommen, um den gesamten Lehrplan und die Lernmöglichkeiten abzubilden. Hauptzweck der Leistungsbeurteilung muss darin bestehen, den Lernfortschritt der Schüler zu fördern.
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Schwerpunkte der Bewertung werden die Unterstützung des aktuellen SSE-Prozesses (Schulselbstevaluation) sein.
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Die Leistungsbeurteilung ist ein integraler Bestandteil des Lehr- und Lernprozesses und ein wertvolles Instrument der formativen Beurteilung.
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Durch eine gute Unterrichtsorganisation, die die Kinder zum selbstständigen Arbeiten anregt, während sich die Lehrkraft auf eine kleine Gruppe konzentriert, erhöht sich die Bandbreite an Möglichkeiten zur kontinuierlichen Leistungsbeurteilung.
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Die Ergebnisse der Leistungsbeurteilung fließen in die Anpassung unserer Lehrmethoden ein, geben Feedback zum Lehrplan und zeigen den Lernfortschritt der Schüler an.
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Wir erkennen das Potenzial der Leistungsbeurteilung, ein positives Selbstbild beim Schüler durch positives und konstruktives Feedback sowie das Gefühl des Erfolgs zu entwickeln, was zu weiterem Lernen anregt.
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Zusätzlich zur regulären Leistungsbeurteilung werden Gelegenheiten genutzt, um wichtige Entwicklungsschritte des Kindes festzuhalten, wie zum Beispiel:
– einen Erkenntnisgewinn
– Überraschungen und ungewöhnliche Reaktionen
– interessante Beispiele für Strategien des Kopfrechnens
– aufgetretene Schwierigkeiten und deren mögliche Ursachen.
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Die Ergebnisse der Beurteilung werden in einer Weise berichtet, die für Schüler, Lehrer, Eltern und andere relevante/genehmigte Parteien nützlich ist.
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Die Beurteilung von Verhalten und Leistung führt im Laufe der Schulzeit jedes Schülers/jeder Schülerin schrittweise zu einem individuellen Profil:
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Die Beurteilungsunterlagen sollten leicht verständlich, nützlich und übersichtlich sein und keinen administrativen Aufwand verursachen.
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Alle Schülerinnen und Schüler sollten zur Selbstreflexion ihres Lernprozesses angeregt werden. Dabei kann das „Ampelsystem“ hilfreich sein: Rot = noch unsicher, Orange = noch nicht ganz fertig/brauche mehr Zeit, Grün = alles klar/Ich kann es!
Richtlinieninhalt
Diese Richtlinie zielt darauf ab, mithilfe von Beurteilungen die Planung zu gestalten und die Bedürfnisse aller Schüler, einschließlich der besonders begabten, zu ermitteln, damit frühzeitig geeignete Strategien zur Förderung zur Verfügung stehen. Zu diesen Strategien sollten Selbsteinschätzungen der Schüler, Konferenzen, die Erstellung von Schülerprofilen, die wechselseitige Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern, die Anpassung der Lehrerprogramme sowie Gruppen-/individuelle Förderpläne gehören.
Informelle Beurteilung
Hausaufgaben und im Unterricht erbrachte Leistungen werden bewertet und gegebenenfalls kommentiert. Noten und insbesondere Benotungen werden in der Regel nicht vergeben. Die Arbeit wird abgehakt, um anzuzeigen, dass der Lehrer sie sich angesehen hat, und es wird in der Regel ein schriftlicher Kommentar hinzugefügt, in dem Fehlerquellen, positive Aspekte usw. aufgeführt werden. Die am häufigsten in unserer Schule angewandte Form der Leistungsbeurteilung besteht aus Lehrerbeobachtung, von Lehrern entworfenen Tests, Projekten und Hausaufgaben (informelle Leistungsbeurteilung).
Diese informellen Beurteilungen liegen im Ermessen der einzelnen Lehrkräfte. Die Aufzeichnungen der von den Lehrkräften erstellten Tests werden von den jeweiligen Lehrkräften geführt und den Eltern gegebenenfalls mitgeteilt. Jede Lehrkraft hat hinsichtlich Format, Durchführung und Häufigkeit von Tests im Unterricht Ermessensspielraum.
(i) Klassenarbeit
Selbstverständlich findet während des gesamten Unterrichts eine „informelle“ Bewertung statt, beispielsweise in Reaktion auf mündliche Leistungen, Teamarbeit, Kompetenzentwicklung, Projektarbeit usw.
(ii) Hausaufgaben
Hausaufgaben werden routinemäßig sowohl formell als auch informell kontrolliert.
(iii) Projektarbeit
Das fertige Projekt oder die Notizen zu einem Thema werden eingesammelt und bewertet. Die Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen und weist auf Bereiche hin, die verbessert werden müssen.
Formale Bewertung
Jedes Kind wird im Unterricht regelmäßig, nach Ermessen der Lehrkraft, beurteilt. Kurzfristige Beurteilungen können wöchentliche Übungen zu Rechtschreibung/Litriú/Phonetik/schwierigen Wörtern/Tabellen/Briathra usw. umfassen.
Tests können beispielsweise am Ende einer Unterrichtseinheit durchgeführt werden. Geschichte/Geographie/Wissenschaft. Mittelfristige Tests können Mathematik (z. B.) umfassen. Busy at Maths)/ fokussierte Schreibaufgaben / Verständnis- und Grammatiktests (Rainbow English Programme) usw. In Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin können bei Bedarf im Laufe des Jahres diagnostische Tests von der Sonderpädagogin an einzelnen Kindern durchgeführt werden.
Standardisierte Tests / Screening
Die Schule verwaltet derzeit die Profile Sigma T (Mathematik) und Drumcondra (Englischverständnis). Alle Klassen ab der ersten Klasse werden geprüft. Die Tests werden üblicherweise im Mai durchgeführt. Im Jahreszeugnis wird ein STEN-Wert angegeben, und alle standardisierten Testergebnisse können den Eltern/Erziehungsberechtigten mündlich bei Elternsprechtagen mitgeteilt werden. Die Schüler in Vorschulklasse (Senior) werden mithilfe der MIST-Analyse sowie des DTEL & DTEN beurteilt.
Gelegentlich werden standardisierte Tests auch zu Screeningzwecken eingesetzt. Die alte Version des NRIT kann jährlich im November in der 2. und 4. Klasse durchgeführt werden. Das SET wertet die Ergebnisse (auch Neale-Analyse und Bildungsprofile) im Juni aus, um die Ressourcen im September den Schülern zuzuweisen.
Diagnostische Beurteilung
Diese Tests werden vom SET-Lehrer nach Überweisung durch die Klassenlehrer in Absprache mit den Eltern/Erziehungsberechtigten durchgeführt. Die Durchführung solcher Tests entspricht dem vom Continuum of Support empfohlenen Ansatz, bei dem die einzelnen Klassenlehrer ein stufenweises Vorgehen anwenden, bevor auf diagnostische Tests/psychologische Beurteilungen zurückgegriffen wird.
Die Eltern werden über das Ergebnis informiert, und falls eine psychologische Begutachtung erforderlich ist, wird die Zustimmung der Eltern eingeholt und ein Einverständnisformular ausgefüllt. Der Schulleiter wird eine solche Bewertung ermöglichen.
Zu den in der Schule verwendeten Diagnosetests gehören:
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Neale-Analyse
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Profil des Diagnosetests für mathematische Fähigkeiten (Normannisches Frankreich).
Diese Tests werden entweder einzeln oder im Klassenverband durchgeführt. Der MIST wird jedes Jahr vor Ostern im Klassenverband durchgeführt, während die Neale-Analyse von der Förderlehrkraft individuell durchgeführt wird, wenn dies als angemessen erachtet wird. Alle Tests werden von der Schule genutzt, um gemäß den Richtlinien des Continuum of Support ein stufenweises Interventionsverfahren einzuleiten. Kinder, die nach dem MIST-Test am „Follow-On“-Programm teilnehmen, werden nach Abschluss des Programms von der Sonderpädagogin/dem Sonderpädagogen erneut getestet.
Psychologische Beurteilung
Falls *School Support & School Support Plus keine angemessene Intervention leisten, kann der Klassenlehrer/Schulleiter die Eltern um Erlaubnis bitten, eine psychologische Beurteilung oder eine Überweisung an eine externe Einrichtung zu veranlassen. Eine Beurteilung wird hoffentlich dazu beitragen, den weiteren Interventionsgrad zu bestimmen, sei es die Zuteilung von Stunden an Lernförderressourcen oder der Zugang zu einer Schulassistentin.
Schülertransfer
Wenn ein Kind die Schule wechselt, erstellt Modeligo Nationalschule auf schriftliche Anfrage einen Fortschrittsbericht.
Primär zu Sekundär
Der Bildungspass ist ein umfassendes Dokument, das vom Schüler, dem Klassenlehrer und den Eltern vor Ende der 6. Klasse ausgefüllt wird. Es beinhaltet einen Fortschrittsbericht über den Schüler sowie eine Beschreibung seiner Stärken/Schwierigkeiten und Vorlieben. Es wird an die zuständige weiterführende Schule weitergeleitet. Falls besondere Bedürfnisse bestehen, wird Modeligo Nationalschule mit der jeweiligen weiterführenden Schule Kontakt aufnehmen, um die individuellen Bedürfnisse des Schülers zu ermitteln.
Aufnahme
Jeder Schüler hat ein Lernprofil. Dies ist ein Arbeitsdokument für die Verwendung durch das zuständige Lehrpersonal. Diese Profile liegen derzeit in einer Kombination aus Papierform und elektronischer Form vor, tendieren aber zunehmend zu elektronischen Daten. Alle Profile werden sicher in verschlossenen Aktenschränken aufbewahrt oder sind auf Aladdin (Managementsystem) passwortgeschützt. Die Testergebnisse werden üblicherweise auf einem Klassenprotokollblatt festgehalten, und Kopien davon werden vom Klassenlehrer und Schulleiter aufbewahrt. Informationen werden von Lehrer zu Lehrer nur dann weitergegeben, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Kinder, die in der Schule SET-Unterstützung erhalten, haben eine zusätzliche Akte. Es sind Verfahren zum Umgang mit sensiblen Daten vorhanden (siehe Datenschutzrichtlinie).
Erfolgskriterien
Diese Richtlinie gilt als erfolgreich, wenn -
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Früherkennung und Intervention werden erreicht
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Es wird Klarheit hinsichtlich der im Stufenansatz enthaltenen Verfahren erreicht.
Die Abläufe sind klar und Rollen und Verantwortlichkeiten sind definiert.
- Das SET hat eine klar definierte Rolle
Es findet ein effizienter Informationsaustausch zwischen den Lehrkräften statt.
Die Bewertung hat den SSE-Prozess eindeutig unterstützt/verbessert.
Rollen und Verantwortlichkeiten
Die Sonderpädagogen und das Schulleiter übernehmen eine gemeinsame Verantwortung. Es obliegt dem Klassenlehrer, stufenweise Interventionen auf Klassenebene einzuleiten. Auf der Ebene der Schulunterstützung werden die Verantwortlichkeiten mit dem Sonderpädagogen geteilt. Der Schulleiter kommt bei School Support Plus zum Einsatz, wenn eine psychologische / sonstige Beurteilung erforderlich sein könnte. Die Eltern spielen in allen Phasen eine Rolle, und die Kommunikationswege müssen stets offen gehalten werden.
Ratifizierung und Überprüfung
Diese Richtlinie wurde am 25. März 2021 von der Schulvorstand ratifiziert und anschließend den Eltern mitgeteilt. Es wird in den Jahren 2023–24 überprüft und gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit anderen angepasst.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Sr. Veronica Casey
Referenzen
- Kontinuierliche Unterstützung – NCSE
DES-Leitlinien zur Lernförderung 2000
www.sess.ie – Gemeinsam etwas bewegen für Kinder – NEPs
Lernstandserhebung und Lernförderliche Beurteilung (AfL, AoL)
